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16.11.2017

Zum 30. Mal: Gedenkveranstaltung für die Deportierten und Ermordeten aus der ehemaligen "Heimanlage für Juden"

Am Montag, 20. November, um 19 Uhr im Alten- und Pflegeheim St. Michael - Mit Bürgermeisterin Christine Strobl


2017 wird zum 30. Mal die jährliche Gedenkveranstaltung durchgeführt, mit der an die Deportation von 500 Münchner Juden aus dem Internierungslager in Berg am Laim erinnert wird, das die Münchner Arisierungsstelle in der Zeit zwischen April 1941 und März 1943 in einem Nebenflügel des Klosters der Barmherzigen Schwestern einrichtete. Die diesjährige Gedenkveranstaltung, die am Montag, 20. November 2017, um 19 Uhr im Alten- und Pflegeheim St. Michael stattfindet, steht unter dem Thema "Gefährdete Demokratie 1933 · 2017". Fremdenfeindlichkeit, Rassenhass, Institutionenversagen und Demagogie trugen zum Ende der Weimarer Demokratie bei. Die Sorge um die Demokratie begleitet uns auch heute. Die Veranstaltung und der Lichtergang zum Mahnmal erinnern an die Verfolgungen der NS-Zeit und an die Notwendigkeit, sich heute für Demokratie und Freiheit zu engagieren.

Es sprechen Bürgermeisterin Christine Strobl, Jenni Brichzin (Berg am Laim für Demokratie, Freiheit und Europa), Dr. Miriam Heigl (Fachstelle für Demokratie), Ilse Macek (Gegen Vergessen - für Demokratie e.V.), Prof. Dr. Marita Krauss (Universität Augsburg) und Erich Kasberger. Veranstalter sind die Münchner VHS, die Friedensgemeinschaft Berg am Laim, Pax Christi (Gruppe St. Michael) und die Evangelische Offenbarungskirche, unterstützt vom Bezirksausschusses 14 Berg am Laim.