Aktuelle Nachrichten

22.04.2020

21 Freiwillige im Einsatz

Sie helfen in 7 Häusern der Barmherzigen Schwestern, um die Beeinträchtigungen durch das Coronavirus so gering wie möglich zu halten


Vanessa Strötgen (r.) und Christof Kunz mit Bewohnerinnen an der frischen Luft

Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, hatten die Barmherzigen Schwestern einen Aufruf gestartet und um Unterstützung durch Freiwillige im Kampf gegen das Coronavirus gebeten. Etwa 120 Frauen und Männer sind dem Aufruf gefolgt - davon befinden sich momentan 21 im Einsatz: hauptsächlich in den Alten- und Pflegeheimen in München, Unterhaching, Krailling, Siegsdorf und Teisendorf, aber auch im Krankenhaus Neuwittelsbach und im Mutterhaus. Sie helfen in unterschiedlichen Bereichen: in der Sozialen Betreuung und in der Pflege, in der Küche und in der Hauswirtschaft, in der Technik, im Lager und im Labor - überall dort, wo sich durch Infektionen Lücken aufgetan haben oder durch das Coronavirus zusätzlicher Bedarf entstanden ist.

Infolge der Covid19-Infektionen im Alten- und Pflegeheim St. Katharina Labouré in Unterhaching arbeiten dort die meisten Freiwilligen. Zwei davon haben wir stellvertretend für alle Ehrenamtlichen in der Kongregation besucht. Vanessa Strötgen aus München und Christof Kunz aus Poing arbeiten in der sozialen Betreuung. Ganz konkret begleiten sie beispielsweise Bewohner in den Garten, damit diese die Sonnenstrahlen genießen können. Gruppenangebote sind wegen der Kontaktbeschränkungen momentan nicht möglich, so dass sich die Bewohner sehr über die Abwechslung freuen.

Warum sie sich für diesen Einsatz gemeldet haben? Vanessa Strötgen, Köchin und Betriebsleiterin für Gemeinschaftsverpflegung, befindet sich wegen Corona in Kurzarbeit und wollte einfach etwas tun. "Ich gehe nach jedem Dienst mit einem schönen und angenehmen Gefühl nach Hause", sagt sie. Sie freut sich über das Feedback, das sie von den Bewohnern bekommt. Christof Kunz, ein Diplom-Ingenieur für Lebensmitteltechnik und Hausgerätetechnik, ist gerade auf Stellensuche und will die Wartezeit sinnvoll nutzen. Ihm sei es immer gut gegangen, darum möchte er in dieser Zeit der Gesellschaft etwas zurückgeben, sagt er. "Die alten Leute haben es verdient, nicht allein gelassen zu werden."

 

 

 


wish4book b-ass.org