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30.10.2017

Gräber – Zeugen der Trauer über den Tod

Aber Gräber sind auch Zeugen der Freude über die Auferstehung


Nach dem Tode Jesu gingen die Frauen an sein Grab, heißt es im Evangelium. Ähnliches wie die Frauen tun auch wir heute, wenn wir im November, besonders an Allerheiligen und Allerseelen, die Friedhöfe mit den Gräbern unserer Lieben besuchen. An den Gräbern haben wir schon viele Tränen unserer Trauer vergossen und oft ist die Trauer noch nicht vorbei. 

Die Gräber vermitteln jedoch wie das Grab Jesu auch eine Botschaft der Freude: Es sind nicht unsere Lieben, die da unten in der Erde liegen. Es sind ihre Körper. Die Verstorbenen selber sind auferstanden. Wie die Frauen Jesus nicht mehr in ihrem Grab fanden, können auch wir unsere Lieben nicht mehr in ihren Gräbern finden; denn sie leben jetzt in einer anderen, besseren und schöneren Welt. Diese Botschaft verkündet jedes Grab.

Die Gräber sind Zeugen des Todes, und die Gräber sind Zeugen der Auferstehung. Sie sind Zeugen der Trauer und der Freude. Nicht der Tod, sondern die Auferstehung steht am Ende unseres irdischen Lebens. Unsere Lieben und auch uns erwartet nicht das Grab, sondern ein neues Leben. Jesus selbst, der gestorben ist und im Grab gelegen hat, ist der Zeuge dafür und er führt unsere Lieben und auch uns einst zum ewigen Leben.

Wolfgang Dausch


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