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16.04.2020

Posaunenkonzert aus der Ferne und viele weitere Ideen

In den Alten- und Pflegeheimen ist das Besuchsverbot eine große Belastung, aber es passiert sehr viel, um die Situation erträglicher zu gestalten.


Bewohnerinnen und Bewohner in den Alten- und Pflegeheimen sowie ihre Angehörigen erleben momentan schwere Zeiten. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, gibt es für Angehörige ein sehr weit gehendes Besuchsverbot und die Bewohner sollen soweit wie möglich ihre Zimmer nicht verlassen. Aber in den Häusern passiert sehr viel, um die belastende Situation für Bewohner und Angehörige erträglicher zu gestalten. Hier als Beispiel unser Alten- und Pflegeheim St. Michael in München:

Mit der Unterstützung von den Mitarbeiterinnen der sozialen Betreuung wird gerne "geskypt", also ein Bildtelefon genutzt, um Kontakt nach "draußen" zu halten.

Eine besonders schöne Aktion war, dass Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Ostern Bilder gemalt und auf diese Weise per Post frohe Ostern gewünscht haben.

An Ostern war auch musikalisch etwas geboten, als mit Unterstützung von Pfarrer McNeil ein Konzert des Truderinger Posaunenchores aus der Pfarrkirche ins Haus übertragen wurde.

Rätselfreunde unter den Bewohnern werden von der Rezeption täglich mit neuem Stoff versorgt. Sogar ein hauseigenes Sportprogramm, an dem sich jeder beteiligen kann, wird per Fernseher in die Zimmer übertragen. Wer will, kann auch das tägliche Stundengebet auf den Zimmern mitbeten.

Eine feste Größe im Haus sind auch tägliche Informationen durch die Heimleitung und die Hausoberin. So werden die Bewohnerinnen und Bewohner jeden Tag zur Mittagsstunde auf den neuesten Stand gebracht.


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