Fröhlich, nachdenklich und besinnlich - die diesjährige Weihnachtsfeier für Mitarbeitende im Mutterhaus hatte von allem etwas. Hausoberin Schwester M. Adelinde las zu Beginn eine im Jahr 1947 spielende Weihnachtsgeschichte vor. Eine Mutter mit ihren drei Kindern feiert in bitterer Armut. Und doch wird das Fest durch Zuwendung, kleine Gaben ihrer Mitmenschen und Fantasie zu einem Fest der Hoffnung, an das sich die Kinder bis ins Erwachsenenalter erinnern. Auch das von Generaloberin Schwester Rosa Maria vorgetragene Weihnachtsevangelium erinnerte an das Licht der Weihnacht.
Generalökonomin Heike Gust verglich das vergangene Jahr mit einer Fahrt in einem Zug, der sich nun dem festlich geschmückten Hauptbahnhof nähert. Der Zug habe verschiedene Etappen hinter sich gelassen, langsame, rasante, kurvige und manchmal mussten auch Weichen neu adjustiert werden. Das Ziel aber war immer klar und durch Vertrauen und Miteinander wurde es erreicht. Gemeinsam mit Schwester Rosa Maria und Schwester Adelinde würdigte Heike Gust die Loyalität und den verantwortungsvollen Einsatz aller Mitarbeitenden mit einem von Herzen kommenden Vergelt's Gott.
Für die richtige Weihnachtsstimmung sorgte nicht nur die schöne Dekoration, die überall im Mutterhaus und ganz besonders im festlich geschmückten Refektor zu sehen war, sondern auch die wunderschöne Musik der “Schwammerl Musi”. Die altbayerischen Adventslieder, die das Ehepaar Engelhard mit drei ihrer Kinder vortrug, schafften eine spürbar warme und stimmungsvolle Atmosphäre.
Zum Abschluss war die gesamte Dienstgemeinschaft zu einem mehrgängigen Weihnachtsessen eingeladen. Ein großes Dankschön an die Küche von St. Michael für die ganzen Leckereien und an das Hauswirtschafts-Team, das diesen Abend so liebevoll vorbereitet und begleitet hat.
